Hund pflegen: kompletter Leitfaden mit Checkliste

Ein gesunder, glücklicher Hund beginnt mit einer festen Pflegeroutine. Mit dem richtigen Gleichgewicht aus Bewegung, Fellpflege, Ernährung, Zahnpflege und Prävention gibst du deinem Begleiter, was er täglich braucht. Unten findest du eine übersichtliche Routine, konkrete Tipps pro Bereich und Antworten auf häufige Fragen. Praktisch für die Pflege von Welpen ebenso wie für ältere Hunde.

Tägliche, wöchentliche und monatliche Pflegeroutine

Nutze diese kurze Checkliste als Orientierung. Passe Frequenz und Intensität an Alter, Rasse, Fell und Gesundheit an.

Aufgabe Häufigkeit Tipp
Gassi gehen Täglich Mehrere Runden mit Zeit zum Schnüffeln und Lösen.
Schnüffelarbeit und Spiel Täglich Kurze Schnüffelspiele reduzieren Stress und Langeweile.
Fütterung Täglich Feste Zeiten, passende Portionen, frisches Wasser bereitstellen.
Fell bürsten Täglich bis wöchentlich Kurzhaar 1–2x pro Woche, Langhaar häufiger, um Filz zu vermeiden.
Pfoten und Ballen prüfen Wöchentlich Auf Verletzungen und Verfilzungen prüfen, ggf. Haare zwischen den Zehen kürzen.
Zahnpflege beim Hund Wöchentlich Zähne putzen oder zahnpflegende Kauartikel. Auf Zahnstein und Geruch achten.
Augen und Ohren kontrollieren Wöchentlich Nur bei sichtbarem Schmutz reinigen, tiefes Reinigen vermeiden.
Krallen schneiden Monatlich Kurz, aber sicher schneiden. Unsicher? Vom Groomer schneiden lassen.
Parasitenkontrolle Monatlich Flohkamm und Zeckencheck, besonders nach Spaziergängen im hohen Gras.
Entwurmen Nach Schema Tierarztempfehlung je nach Lebensstil und Alter folgen.
Impfungen und Check-up Jährlich Impfplan und Titerbestimmung im Blick behalten.

Fellpflege beim Hund: Bürsten, Waschen und Hundeshampoo

Gesundes Fell beginnt mit regelmäßigem Bürsten passend zum Felltyp. Kurzhaarige Hunde kommen oft mit 1–2 Mal pro Woche mit Gummibürste oder Handschuh aus. Langhaarige Hunde und Rassen mit viel Unterwolle, wie Labradoodle oder Pomeranian, profitieren von häufigerer Schicht-für-Schicht-Pflege, um Knoten und Verfilzungen zu vermeiden. Arbeite von der Haut zu den Haarspitzen und prüfe Achseln, hinter den Ohren und den Hosenbehang.

Wasche nur bei Bedarf mit pH-neutralem Hundeshampoo. Ein angenehm duftendes Hundeshampoo ist okay, meide aber starke Parfüms und verwende niemals menschliches Shampoo. Professionelles Hundeshampoo oder Shampoo plus Conditioner kann bei Langhaar oder mattem Fell sinnvoll sein. Gewöhne Welpen behutsam, damit Pflege positiv bleibt. Lies auch Stumpfes Fell bei Hunden: Ursachen, Anzeichen und Lösungen.

Unterstütze Haut und Fell von innen mit Omega-Fettsäuren und Zink. Erwäge Skin & Coat Kaudrops von FluffyChamp für glänzendes Fell und gesunde Haut. Bei starkem Haarverlust oder empfindlicher Haut kann das den Unterschied machen. Kratzt sich dein Hund viel oder hat er Juckreiz? Lies Juckreiz beim Hund: Ursachen, Symptome, Lösungen.

Ernährung und Verdauung

Wähle hochwertiges Futter passend zu Alter und Aktivität. Beim Futterwechsel in 5–7 Tagen schrittweise umstellen, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Welpen benötigen häufiger kleinere Mahlzeiten, Senioren profitieren von leicht verdaulichen Proteinen und angepasster Energie. Achte auf Kot, Fellzustand und Energielevel, um zu beurteilen, ob das Futter passt. Bei dünnem Kot oder plötzlichem Durchfall hilft dieser Artikel: Durchfall bei Hunden: Ursachen, Anzeichen, was du tun kannst.

Für eine gesunde Darmflora und Abwehr kann ein Probiotikum unterstützen, besonders nach Antibiotika, Stress oder Futterwechsel. FluffyChamp Probiotika unterstützt die Verdauung und trägt zu festem Kot bei. Belohne verantwortungsvoll mit Kauartikeln, die auch die Zähne unterstützen, vermeide jedoch zu fettes oder zu hartes Material, das Zähne schädigen kann. Ergänzen kannst du bei Bedarf mit Vitaminen für Hunde, etwa bei erhöhtem Bedarf oder wählerischen Fressern.

Gebiss, Krallen, Augen und Ohren

Zahnpflege beugt Zahnstein, Mundgeruch und Schmerzen vor. Ideal mehrmals pro Woche mit Hundezahnpasta putzen. Siehst du rotes Zahnfleisch, braune Beläge oder fällt das Kauen schwer, plane eine Gebisskontrolle ein. Zahnpflegende Snacks sind ergänzend, nicht ersetzend. Für zusätzliche Unterstützung findest du hier Nahrungsergänzungsmittel für Hundezähne und Maul.

Krallen sollten den Boden gerade nicht berühren. Klickern sie auf hartem Boden, sind sie zu lang. Schneide in kleinen Schritten und meide das Leben in der Kralle. Augen auf Rötung oder Ausfluss prüfen; milde Reizungen mit geeigneter Augenpflege spülen. Ohren nur äußerlich mit geeignetem Reiniger säubern, nicht tief in den Gehörgang gehen.

Parasiten und Prävention

Flöhe, Zecken und Würmer sind lästig und mitunter gefährlich. Kontrolliere nach jedem Waldspaziergang und entferne Zecken sofort mit Zeckenkarte/-zange. Nutze Präparate passend zu Gewicht und Saison. Entwurme nach Rat deiner Tierärztin/deines Tierarztes, z. B. 4x jährlich bei erwachsenen Hunden und häufiger bei Welpen. Impfungen und jährlichen Gesundheitscheck im Blick behalten. Siehst du häufig kleine Urinmengen oder Schmerzen beim Wasserlassen? Lies Blasenentzündung beim Hund: erkennen, behandeln und vorbeugen.

Bewegung, mentale Auslastung und Stress

Tägliche Bewegung umfasst Spazierengehen, Spielen und Schnüffeln. Schnüffeln ist mentale Arbeit und wirkt beruhigend. Variiere mit kurzen Suchspielen, Kopfarbeit und Basis-Kommandos. Welpen und Seniorhunde benötigen kürzere, ruhigere Aktivitäten und viele Erholungsphasen. Für geschmeidige Gelenke bei aktiven oder älteren Hunden kann FluffyChamp Hip & Joint unterstützen. Bei Unruhe oder Trennungsstress schrittweise Training aufbauen und ein beruhigendes Supplement wie FluffyChamp Calming als Unterstützung erwägen.

FAQ

Was gehört zur täglichen Pflege eines Hundes?

Gassi mit Zeit zum Schnüffeln, frisches Wasser, passendes Futter, kurze Spielmomente, schneller Fellcheck und sozialer Kontakt. Beobachte täglich Verhalten, Appetit und Kot.

Was ist die 7-7-7-Regel bei Hunden?

Der Begriff dient als lose Gedächtnisstütze rund um Gewöhnung und Training, ist aber kein fester oder wissenschaftlicher Standard. Baue Ruhe, Routine und Reize schrittweise auf und richte dich nach dem Tempo deines Hundes.

Was sollte man mit einem Hund niemals tun?

Keine körperliche Strafe, nicht anschreien, kein menschliches Shampoo, keine Überlastung bei Welpen oder Senioren, nicht zu lange allein lassen und keine Medikamente/Supplemente ohne Dosierungsempfehlung geben.

Welche Phase ist beim Hund am schwierigsten?

Die Adoleszenz, meist zwischen 6 und 18 Monaten. Hormone, Grenzen testen und weniger Fokus gehören dazu. Bleibe konsequent, trainiere kurz und positiv – mit ausreichend Kopfarbeit und Ruhe.

Mit einer festen Routine und Aufmerksamkeit für Fell, Gebiss, Fütterung und Prävention hältst du deinen Hund komfortabel und gesund. Möchtest du gezielt unterstützen, sieh dir die 100 Prozent natürlichen Supplemente von FluffyChamp für Haut und Fell, Gelenke, Verdauung und Ruhe an.

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