Flöhe beim Hund: erkennen, behandeln und vorbeugen

Flöhe bei Hunden treten das ganze Jahr über auf und verbreiten sich rasant. Je schneller du sie erkennst und bekämpfst, desto weniger leidet dein Hund und desto geringer ist die Chance auf einen Flohbefall im Haus. In diesem Artikel erfährst du genau, wie du Flöhe erkennst, wie du sichergehst, dass es sich um Flöhe handelt, welche Behandlung für Hund und Umgebung wirkt und wie du eine Wiederansteckung verhinderst.

Was sind Flöhe und wie entsteht ein Befall?

Flöhe sind kleine, blutsaugende Parasiten, die leicht von Ort zu Ort springen. Die bei Hunden am häufigsten vorkommende Art ist der Katzenfloh. Er lebt nicht nur auf deinem Hund – nur ein kleiner Teil sitzt auf dem Tier; der Großteil der Population besteht aus Eiern, Larven und Puppen in deinem Zuhause und Auto.

Nach einer Blutmahlzeit legt ein erwachsener Floh täglich viele Eier ins Fell. Diese fallen an Stellen ab, an denen dein Hund liegt oder läuft. Eier entwickeln sich zu Larven, verpuppen sich und warten in ihrem Kokon manchmal Wochen bis Monate auf Wärme und Erschütterungen. Kommst du aus dem Urlaub zurück oder heizt mehr, können viele Flöhe gleichzeitig schlüpfen. So entsteht ein Flohbefall. Eine Ansteckung kann drinnen und draußen erfolgen – über andere Tiere, Kaninchenbaue, Büsche oder mitgebrachte Körbchen und Decken.

Symptome: Flöhe bei deinem Hund erkennen

Das auffälligste Zeichen ist Juckreiz: kratzen, ins Fell beißen oder unruhiges Wälzen. Möchtest du mehr über Juckreiz beim Hund lesen, sieh dir Juckreiz beim Hund an. Häufig siehst du kleine rote Pusteln oder Krüstchen, besonders rund um den Rutenansatz, den unteren Rücken, die Leisten, Achseln und den Hals. Manche Hunde reagieren überempfindlich auf Flohbisse – eine Flohstichallergie – und bekommen schon bei wenigen Stichen starken Juckreiz mit kahlen Stellen und entzündeter Haut. Mehr zu Überempfindlichkeiten liest du in Allergien bei Hunden. Durch Kratzen können Wunden und Hautinfektionen entstehen.

Weitere Hinweise sind schwarze Pünktchen im Fell, die wie Sand aussehen. Das ist meist Flohkot. Bei längerem Befall können junge oder sehr kleine Hunde matt werden oder abmagern. Flöhe können außerdem den Bandwurm übertragen. Siehst du kleine weiße Segmente im Kot oder rund um den After, sprich über eine Entwurmung. Bemerkst du zudem ein stumpferes Fell? Lies dann stumpfes Fell bei Hunden.

Sicher gehen: So weist du Flöhe nach

Benutze einen Flohkamm an einem gut beleuchteten Ort. Kämme gegen den Haarstrich an bevorzugten Flohstellen wie Rutenansatz und Bauch. Klopfe das Ausgekämmte auf ein nasses, weißes Küchenpapier. Färben sich die schwarzen Pünktchen rotbraun, handelt es sich um Flohkot – und du hast also Flöhe. Siehst du auch 2–3 mm große, bräunliche, bewegliche Tierchen, hast du erwachsene Flöhe erwischt. Kontrolliere mehrere Tage hintereinander, besonders wenn dein Hund viel badet oder schwimmt, da du dann weniger Spuren findest.

Behandeln: Schritt-für-Schritt für Hund und Haushalt

Eine wirksame Flohbekämpfung setzt an zwei Stellen gleichzeitig an: an deinem Hund und in der Umgebung. Folge diesem Plan und wähle ein Mittel, das zu deiner Situation passt. Bist du unsicher, sprich mit deiner Tierärztin/deinem Tierarzt.

Mittel Wirkung Vorteile Achtung
Flohtropfen (Spot-on) Töten Flöhe auf dem Hund und schützen für einige Wochen Einfach im Nacken aufzutragen 2 Tage vor/nachher nicht baden; richtige Gewichtsklasse wählen
Flohtabletten Wirken über das Blut – töten rasch nach Gabe Schneller Wirkungseintritt, teils auch gegen Zecken Nur geeignet mit Beratung und korrekter Dosierung
Flohhalsband Gibt über Monate kontinuierlich Wirkstoff ab Langanhaltender Schutz Passform prüfen; nicht mit bestimmten Spot-ons kombinieren
Flohshampoo Reduziert einen bestehenden Befall Sofortiger Effekt bei vielen Flöhen Kurzzeitwirkung – immer mit durchgehendem Schutz kombinieren
Umgebungsspray Wirkt gegen Eier, Larven und Flöhe im Haus Durchbricht den Lebenszyklus Etikett sorgfältig lesen; Haustiere und Kinder während der Anwendung aus dem Raum halten
  • Schritt 1 – Behandle deinen Hund: Wähle 1 durchgehend wirksames Antiflohmittel – Flohtropfen, Flohtabletten oder ein Flohhalsband. Keine Mittel ohne Rat kombinieren. Gibt es in deiner Region auch Zecken, erwäge ein Mittel gegen Flöhe und Zecken beim Hund.
  • Schritt 2 – Behandle die Umgebung: Sauge 7–10 Tage täglich, mit extra Aufmerksamkeit für Sockelleisten, Ritzen, Sofa und Auto. Staubsaugerbeutel sofort leeren oder wechseln. Körbchen, Decken, Bezüge und Spielzeuge bei 60 °C waschen. Nutze bei Bedarf ein Umgebungsspray für schwer waschbare Bereiche und Teppiche.
  • Schritt 3 – Planmäßig wiederholen: Stelle dir eine Erinnerung für die nächste Dosis. Wegen der Puppenphase kannst du noch einige Wochen nach Beginn Flöhe sehen – das heißt nicht, dass das Mittel nicht wirkt.
  • Sicherheit: Mittel mit Permethrin sind für Katzen giftig. Leben Katzen im Haushalt, wähle eine katzensichere Lösung und verhindere Kontakt mit behandelten Hunden, bis das Mittel getrocknet ist.

Vorbeugen: So hältst du Flöhe fern

Vorbeugen ist einfacher als heilen. Behandle deinen Hund präventiv in der Flohsaison oder ganzjährig – abhängig von Lebensumfeld und Rat deiner Tierärztin/deines Tierarztes. Kontrolliere wöchentlich mit einem Flohkamm, besonders nach Spaziergängen im hohen Gras oder Kontakt mit anderen Tieren. Halte Liegeplätze sauber und wasche Decken regelmäßig heiß.

Eine starke Hautbarriere ist eine zusätzliche Verteidigungslinie. Gute Ernährung und Omega-3-Unterstützung, etwa Lachsöl für Hunde, pflegen das Fell; erwäge auch Haut- und Fellsupplemente für Hunde. Auch eine gesunde Darmflora spielt für die allgemeine Widerstandskraft eine Rolle. Fluffy Champ setzt auf 100 Prozent natürliche Supplemente zur Unterstützung von Haut, Fell, Verdauung und Stress – kein Ersatz für Antiflohmittel, aber eine sinnvolle Basis für einen fitten Hund.

Häufige Fragen

Was tun, wenn dein Hund Flöhe hat?

Behandle deinen Hund sofort mit einem geeigneten Antiflohmittel und geh gleichzeitig die Umgebung an: staubsaugen, heiß waschen und bei Bedarf ein Umgebungsspray verwenden. Wiederhole die Behandlung planmäßig, um neu schlüpfende Flöhe aus der Umgebung abzufangen. Prüfe auch Körbchen im Auto und Auflagen von Gartenmöbeln.

Können Menschen Flöhe vom Hund bekommen?

Hunde- und Katzenflöhe leben vor allem auf Tieren, können Menschen aber vorübergehend beißen. Das verursacht juckende Quaddeln, z. B. an den Knöcheln. Durch die Behandlung deines Hundes und gründliche Reinigung des Hauses verschwindet das Problem. Hält der Juckreiz an, wende dich an deine Hausärztin/deinen Hausarzt.

Wo sitzen die meisten Flöhe beim Hund?

Oft rund um den Rutenansatz, Lendenbereich, Bauch, Leisten und Hals. Kämme diese Stellen besonders gründlich. Denk daran, dass 90 Prozent der Population in deiner Umgebung sitzen – daher reicht es selten, nur den Hund zu behandeln.

Was ist das beste Mittel gegen Flöhe bei Hunden?

Es gibt kein Mittel, das in jeder Situation am besten ist. Spot-on-Flohtropfen, Tabletten und Flohhalsbänder wirken effektiv, wenn sie korrekt angewendet werden. Wähle nach Alter, Gewicht, Lebensstil und ob du auch Zeckenschutz möchtest. Kombiniere Mittel nicht ohne Rücksprache.

Warum sehe ich nach einer Pipettenbehandlung noch Flöhe?

Neue Flöhe schlüpfen aus Puppen in deinem Zuhause und springen dennoch auf deinen Hund. Die Tropfen töten sie nach Kontakt, aber du siehst sie manchmal kurz. Schütze deinen Hund weiter gemäß Plan und sauge sowie wasche weiter, um den Zyklus zu durchbrechen.

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