Hund selbst waschen: so machst du es sicher und richtig

Je hond zelf wassen: zo doe je het veilig en goed

Deinen Hund selbst zu waschen ist manchmal die schnellste und angenehmste Lösung, wenn er sich im Schlamm gewälzt hat, stark riecht oder etwas im Fell hat, das sich nicht einfach ausbürsten lässt. Gleichzeitig möchtest du vermeiden, die Haut auszutrocknen oder deinem Hund unnötigen Stress zu bereiten. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann Waschen wirklich nötig ist, welche Produkte sicher sind und wie du dabei Schritt für Schritt vorgehst. Auf dieser Seite liest du genau, wie du deinen Hund selbst waschen kannst, und wie oft man einen Hund waschen sollte und worauf du bei Welpen, empfindlicher Haut und Flöhen achten solltest.

Wann ist es eine gute Idee, deinen Hund selbst zu waschen?

Ein Hund muss meist nicht oft gebadet werden. Das Fell hat von Natur aus eine Schutzfunktion, und viel Schmutz verschwindet bereits durch Trocknen, Ausschütteln und Bürsten. Trotzdem gibt es Situationen, in denen es sinnvoll ist, den Hund selbst zu waschen. Denke an Schlamm, Wasser aus dem Graben, Kot im Fell, einen starken Geruch oder eine klebrige Substanz, die du nicht herausbekommst.

Auch bei bestimmten Hautproblemen oder Allergien kann Waschen Teil der Pflege sein, aber dann ist es klug, dem Rat einer Tierärztin oder eines Tierarztes zu folgen. Wasche deinen Hund lieber nicht nur deshalb, weil er „nach Hund riecht“. Ein normaler Hundegeruch bedeutet nicht automatisch, dass ein Bad nötig ist. Lies auch mehr darüber, wie du verhinderst, dass dein Hund stinkt, wenn Geruch das wichtigste Problem zu sein scheint.

  • Waschen - bei hartnäckigem Schmutz, starkem Geruch, schmutzigem Fell oder auf Rat einer Tierärztin oder eines Tierarztes
  • Lieber nicht waschen - wenn Bürsten oder punktuelles Reinigen ausreicht
  • Besonders aufpassen - bei Welpen, empfindlicher Haut, Wunden oder einer kürzlich erfolgten Flohbehandlung

Wie oft darfst du deinen Hund waschen?

Wie oft du deinen Hund wäschst, hängt von Felltyp, Lebensstil und Hautempfindlichkeit ab. Für viele Hunde reicht 1 bis 4 Mal pro Jahr bereits aus. Kurzhaarige Hunde brauchen oft weniger Bäder als langhaarige Hunde, weil Schmutz weniger leicht hängen bleibt und das Fell mit Bürsten einfacher sauber zu halten ist.

Langhaarige Hunde, Hunde, die viel draußen sind, oder Hunde mit fettigem Fell müssen eventuell etwas häufiger gewaschen werden. Trotzdem bleibt die Hauptregel gleich: Wasche nur, wenn es wirklich nötig ist. Zu häufiges Waschen kann die natürliche Fettschicht der Haut angreifen, wodurch Juckreiz, Schuppen und Reizungen entstehen können.

Hat dein Hund Allergien oder empfindliche Haut, kann gerade eine angepasste Waschroutine sinnvoll sein. In diesem Fall solltest du die Häufigkeit nicht selbst erraten, sondern mit einer Fachperson abstimmen.

Situation Richtwert
Kurzhaariger Hund ohne Hautprobleme Nur waschen, wenn er wirklich schmutzig ist, oft einige Male pro Jahr
Langhaariger Hund Häufiger möglich, abhängig von Fellpflege und Verschmutzung
Empfindliche Haut oder Allergien Nur mit passendem Plan und geeignetem Shampoo
Welpe So wenig wie möglich, nur wenn es wirklich nötig ist

Was brauchst du, wenn du deinen Hund selbst waschen willst?

Gut vorbereitet zu starten macht das Waschen schneller, sicherer und ruhiger. So verhinderst du, dass du während des Waschens noch Dinge suchen musst, während dein Hund schon nass und ungeduldig ist.

  • Eine Badewanne, Dusche oder einen anderen sicheren Waschplatz
  • Lauwarmes Wasser
  • Ein spezielles Hundeshampoo
  • Ein Handtuch oder mehrere Handtücher
  • Eine Bürste oder einen Kamm
  • Eine Antirutschmatte für zusätzlichen Halt
  • Eventuell Watte für die Ohren, wenn du sorgfältig damit umgehen kannst
  • Eventuell einen Föhn auf kalter oder lauwarmer, sanfter Stufe, wenn dein Hund das akzeptiert

Lege alles in Griffweite bereit. Besonders wenn du allein arbeitest, erspart das viel Unruhe.

Wo kannst du deinen Hund am besten selbst waschen?

Der richtige Ort hängt von der Größe deines Hundes ab, davon, wie viel Platz du hast, und wie entspannt dein Hund mit Wasser ist. Kleine Hunde kannst du oft problemlos in der Badewanne, in einer Duschwanne oder in einem großen Waschbecken waschen. Mittelgroße und große Hunde lassen sich oft leichter in einer begehbaren Dusche oder draußen waschen, sofern Wetter und Temperatur das zulassen.

Verwende immer einen Untergrund mit Grip. Ausrutschen macht viele Hunde sofort unsicher, wodurch das Selbstwaschen unnötig schwierig wird. Eine Gummimatte hilft, ruhiger zu stehen, und gibt dir mehr Kontrolle beim Waschen.

Findest du das Waschen zu Hause unpraktisch, etwa bei einem großen oder sehr schlammigen Hund, dann kann ein Hundewaschsalon zum Selbstwaschen eine praktische Alternative sein. An so einem Selbstbedienungs-Waschplatz hast du oft ein erhöhtes Becken, eine Brause und eine Trocknungsmöglichkeit. Auch wenn du nach Hund selbst waschen oder Hundewaschsalon selbst waschen suchst, findest du oft solche Orte.

Verwende immer ein Shampoo, das für Hunde geeignet ist

Shampoo für Menschen ist für Hunde nicht geeignet. Die Haut eines Hundes hat einen anderen pH-Wert und reagiert empfindlicher auf starke Reiniger, Parfüm und andere Zusätze, die in Produkten für Menschen oft normal sind. Wenn du trotzdem normales Shampoo benutzt, erhöhst du das Risiko für trockene Haut, Juckreiz und Reizungen.

Wähle deshalb immer ein Hundeshampoo, das zum Fell und zur Haut deines Hundes passt. Für einen Welpen verwendest du am besten eine besonders milde Variante. Bei empfindlicher Haut ist eine sanfte, unparfümierte Formel meist sinnvoller. Hat dein Hund langes oder schnell verknotendes Fell, kann ein passendes Shampoo helfen, das Fell besser kämmbar zu halten. In manchen Fällen kann auch Unterstützung von innen helfen.

Hast du kein Hundeshampoo im Haus? Dann ist es meist besser, nur mit lauwarmem Wasser punktuell zu reinigen, statt mit menschlichem Shampoo oder Spülmittel zu improvisieren. Letzteres kann die Haut stark aus dem Gleichgewicht bringen.

Vorbereitung, bevor du mit dem Waschen beginnst

Bürste das Fell zuerst gründlich durch

Bürste deinen Hund immer, bevor du ihn nass machst. Lose Haare, Sand und oberflächlichen Schmutz entfernst du so bereits aus dem Fell, sodass Waschen manchmal gar nicht mehr nötig ist. Außerdem werden Verfilzungen nach dem Nassmachen oft fester und schwieriger zu entfernen. Besonders bei langhaarigen Hunden ist das ein wichtiger Schritt. Während des Fellwechsels hilft eine gezielte Routine, lose Haare effizient zu entfernen; lies mehr über Fellwechsel beim Hund.

Lass deinen Hund sich ruhig an die Situation gewöhnen

Nicht jeder Hund mag Wasser. Lass deinen Hund deshalb zuerst in Ruhe den Raum erkunden, stelle ihn sicher hin und beginne nicht sofort mit einem harten Strahl auf den Kopf. Ein ruhiger Aufbau verhindert Stress und erhöht die Chance, dass das Selbstwaschen auch beim nächsten Mal gut klappt.

Schütze empfindliche Bereiche

Verhindere, dass Wasser in Augen, Nase und Ohren gelangt. Du musst den Kopf oft nicht als Erstes nass machen. Arbeite lieber von hinten nach vorne und reinige das Gesicht am Ende vorsichtig mit der Hand oder einem feuchten Tuch. Wenn du nach dem Waschen die Ohren sicher reinigen möchtest, lies, wie das geht, bei Hundeohren reinigen.

Deinen Hund selbst waschen in 7 Schritten

1. Mache das Fell mit lauwarmem Wasser nass

Verwende lauwarmes Wasser, nicht heiß und nicht kalt. Halte den Wasserstrahl ruhig und arbeite dich nach und nach durch das Fell, damit auch die Unterwolle nass wird. Beginne meist an Nacken, Rücken und Flanken. Den Kopf machst du am besten zuletzt oder wischst ihn nur vorsichtig ab.

2. Trage Hundeshampoo gleichmäßig auf

Verteile eine kleine Menge Shampoo im Fell und massiere es in Wuchsrichtung ein. Achte besonders auf schmutzige Stellen wie Pfoten, Bauch und Hinterteil. Schenke den Pfoten extra Aufmerksamkeit; sieh dir auch Tipps zur Pfotenpflege bei Hunden an.

3. Vermeide Augen, Ohren und Nase

Verwende rund um den Kopf so wenig Produkt wie möglich. Für das Gesicht ist eine nasse Hand oder ein Tuch oft sicherer als direktes Abspülen oder Einmassieren. So bleibt das Waschen für deinen Hund angenehmer und du verhinderst Reizungen.

4. Gründlich ausspülen

Das ist einer der wichtigsten Schritte. Zurückbleibende Shampooreste können Juckreiz und Hautreizungen verursachen. Spüle also länger aus, als du denkst, besonders bei dichtem oder langem Fell. Fühle mit den Händen, ob das Fell wirklich sauber und frei von Schaum ist.

5. Überschüssiges Wasser vorsichtig aus dem Fell drücken

Bei längerem Fell hilft es, zuerst mit den Händen vorsichtig Wasser aus dem Fell zu drücken. Das macht das Abtrocknen leichter und verhindert, dass du mit dem Handtuch zu stark reiben musst.

6. Mit Handtüchern abtrocknen

Tupfe und reibe vorsichtig mit einem Handtuch trocken. Starkes Schrubben kann das Fell durcheinanderbringen und bei langhaarigen Hunden Verfilzungen verursachen. Viele Hunde wollen sich sofort schütteln, also stelle dich darauf ein.

7. Verwende einen Föhn nur, wenn dein Hund ihn gut akzeptiert

Ein Föhn kann praktisch sein, aber nur auf kühler oder lauwarmer Stufe und mit genügend Abstand. Zu warme Luft ist unangenehm und kann die Haut austrocknen. Manche Hunde finden das Geräusch beängstigend, also zwinge sie nicht dazu.

Besondere Aufmerksamkeit für Welpen

Einen Welpen zu waschen ist erlaubt, aber nur wenn es wirklich nötig ist. Welpen kühlen schneller aus und neue Erfahrungen kommen oft besonders intensiv an. Halte das Bad deshalb kurz, ruhig und positiv. Verwende ein mildes Welpenshampoo, wenn du ein Produkt brauchst, und arbeite mit lauwarmem Wasser in einem warmen Raum.

Beginne klein. Manchmal reicht es schon, nur die Pfötchen oder eine schmutzige Stelle zu reinigen. Belohne ruhiges Verhalten und höre auf, wenn du merkst, dass es deinem Welpen zu spannend wird. So verhinderst du, dass Waschen sofort zu einer unangenehmen Erfahrung wird.

Was ist, wenn dein Hund Flöhe hat?

Deinen Hund zu waschen kann helfen, das Fell sauber zu machen, aber es ist meist keine vollständige Lösung für ein Flohproblem. Bei Flöhen geht es nicht nur darum, was auf dem Hund sitzt, sondern auch um die Umgebung. Ein Flohbefall erfordert deshalb oft einen umfassenderen Ansatz.

Achte auch bei Spot-on-Mitteln gegen Flöhe oder Zecken auf den richtigen Zeitpunkt. Rund um das Auftragen darfst du einen Hund oft nicht waschen, weil das die Wirkung beeinflussen kann. Prüfe immer die Anweisungen des verwendeten Mittels oder frage deine Tierärztin oder deinen Tierarzt um Rat.

Wann Waschen zu Hause weniger praktisch ist

Manchmal ist Waschen zu Hause einfach nicht praktisch. Zum Beispiel bei einem großen Hund, sehr dichtem Fell, viel Schlamm oder einem Hund, der zu Hause zu viel Anspannung erlebt. In solchen Fällen kann ein Hundewaschsalon zum Selbstwaschen eine gute Lösung sein. Du wäschst deinen Hund dann selbst, aber an einem Ort, der dafür eingerichtet ist.

So ein Ort ist praktisch, wenn du nach einer Möglichkeit suchst, deinen Hund selbst zu waschen, ohne dein eigenes Badezimmer unter Wasser zu setzen. Oft hast du eine bessere Arbeitshöhe, eine bessere Brause und manchmal auch professionelle Trockengeräte. Das macht das Selbstwaschen übersichtlicher, besonders bei größeren Rassen.

Häufige Fehler beim Hund selbst waschen

  • Zu oft waschen, obwohl Bürsten ausgereicht hätte
  • Shampoo für Menschen oder Spülmittel verwenden
  • Nicht gut ausspülen, sodass Reste zurückbleiben
  • Zu heißes Wasser verwenden
  • Den Hund auf einen glatten Untergrund stellen
  • Den Kopf direkt mit einem harten Strahl nass spritzen
  • Einen gestressten Hund zwingen weiterzumachen

FAQ zum Hund selbst waschen

Kann ich meinen Hund selbst waschen?

Ja, in vielen Fällen kannst du deinen Hund problemlos selbst waschen, solange du einen sicheren Ort nutzt, ein geeignetes Hundeshampoo wählst und ruhig arbeitest. Bei Hautproblemen oder starkem Stress ist zusätzlicher Rat sinnvoll.

Wie wäscht man einen Hund am besten?

Am besten bürstest du zuerst, verwendest danach lauwarmes Wasser, massierst ein Hundeshampoo sanft ein, spülst gründlich aus und trocknest das Fell ruhig ab. Arbeite gelassen und vermeide Wasser in Augen, Ohren und Nase. Waschen ist außerdem nur ein Teil einer umfassenderen Routine rund um wie pflegt man einen Hund.

Womit kann man seinen Hund waschen, wenn man kein Hundeshampoo hat?

Wenn du kein Hundeshampoo hast, verwendest du besser nur lauwarmes Wasser oder reinigst eine schmutzige Stelle lokal mit einem feuchten Tuch. Verwende lieber kein Shampoo für Menschen oder Spülmittel.

Wie oft sollte ich meinen Hund waschen?

Für viele Hunde reicht ein paarmal im Jahr. Wasche vor allem nach Bedarf: bei hartnäckigem Schmutz, starkem Geruch oder auf Rat einer Tierärztin oder eines Tierarztes. Zu häufiges Waschen kann die Haut austrocknen.

Ist es schlimm, wenn mein Hund sich nach dem Waschen über den Boden oder das Sofa rollt?

Nein, dieses Verhalten sieht man oft. Viele Hunde wollen nach dem Waschen ihr Fellgefühl wiederherstellen oder sich trocken reiben. Sorge deshalb dafür, dass dein Hund zuerst möglichst gut abgetrocknet ist, bevor er durchs Haus läuft.

Darf man einen Welpen waschen?

Ja, aber nur wenn es nötig ist und auf ruhige, kurze und warme Weise. Verwende vorzugsweise ein mildes Welpenshampoo und achte darauf, dass dein Welpe nicht auskühlt.

Ist es immer besser, deinen Hund selbst zu waschen, als in einen Waschsalon zu gehen?

Nicht immer. Zu Hause zu waschen ist praktisch und vertraut, aber ein Hundewaschsalon zum Selbstwaschen kann bei großen Hunden, viel Schlamm oder wenig Platz zu Hause praktischer sein. Was besser ist, hängt von deinem Hund und deiner Situation ab. Auch die Jahreszeit kann einen Unterschied machen, zum Beispiel im Sommer oder Winter.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Marijn van der Heijden.

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