Arthrose beim Hund: Symptome, Behandlung und Tipps

Arthrose bei Hunden ist ein häufiges Gelenkproblem, bei dem der Knorpel abnutzt und Bewegung schmerzhaft wird. Sie ist kein normales Alterszeichen, tritt jedoch häufiger bei älteren oder sehr aktiven Rassen sowie bei Hunden mit Hüft- oder Ellbogendysplasie auf. Eine gute Diagnose und ein kluges Management machen einen großen Unterschied. Hier erfährst du, wie du Arthrose erkennst, was du sofort tun kannst und wie Ernährung und natürliche Supplemente helfen können.

Erkenne die Anzeichen früh

Symptome sind anfangs oft subtil und wechselhaft. Achte besonders auf diese Signale:

  • Anlaufschwäche (Startlahmheit): nach Ruhe steif aufstehen, dann etwas einlaufen
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen, Springen oder Einsteigen ins Auto
  • Langsameres Tempo, früheres Abbrechen oder Zurückbleiben beim Spaziergang
  • Steifheit nach intensivem Spielen oder bei kaltem, feuchtem Wetter
  • Schmerzreaktion beim Berühren der Gelenke oder beim Anheben der Pfote
  • Leichtes Hinken oder unregelmäßiger Gang, teils nur nach Belastung
  • Verhaltensänderung: weniger fröhlich, schneller gereizt, geringere Spielfreude
  • Muskelabbau an Hüften, Schultern oder Hinterläufen bei chronischen Beschwerden

Beschwerden können täglich variieren. Bei Arthrose der Hinterläufe siehst du oft Mühe beim Aufstehen und Wegsacken aus dem Sitz. Bei den Vorderläufen ist Landen nach dem Springen schmerzhaft und man sieht häufiger Kopfnicken. Warte nicht zu lange mit einem Tierarzttermin, wenn du mehrere Anzeichen erkennst. Mehr erfahren: Alter beim Hund: Signale und natürliche Unterstützung.

Warum entsteht Arthrose?

Arthrose ist die Folge einer Störung im Gelenk: Der schützende Knorpel wird dünner und brüchiger, die Gelenkflüssigkeit verändert sich und der umliegende Knochen reagiert mit Zubildungen. Das führt zu Steifheit, Schmerz und einer Entzündungsreaktion, die das Gelenk weiter reizt.

Ursachen lassen sich grob einteilen in:

  • Primär: Verschleiß ohne klare Grunderkrankung, häufiger bei älteren Hunden
  • Sekundär: aufgrund eines Gelenkproblems wie Hüft- oder Ellbogendysplasie, Kreuzbandverletzung, Patellaluxation, früheren Traumata oder Überlastung

Risikofaktoren sind Übergewicht, zu schnelles oder einseitiges Training, harte Untergründe und erbliche Veranlagung bei bestimmten Rassen. Auch jüngere Hunde können Arthrose entwickeln, wenn strukturelle Gelenkprobleme oder Verletzungen vorliegen.

Diagnostik beim Tierarzt

Der Tierarzt beurteilt das Gangbild, prüft Gelenke auf Schmerz, Wärme, Schwellung und Beweglichkeit und achtet auf Muskelmasse und Gliedmaßenstellung. Röntgenaufnahmen können Knochenveränderungen, Gelenkspaltverschmälerung und Osteophyten zeigen. Ein Bild spiegelt nicht immer das Schmerzmaß wider, deshalb ist die klinische Untersuchung ebenso wichtig. Ergänzend können Ultraschall oder CT eingesetzt werden, besonders bei Ellbogen- oder Hüftproblemen. Auf Basis der Befunde folgt ein individueller Behandlungsplan.

Behandlung in Schritten

Arthrose ist chronisch, aber mit der richtigen Strategie kannst du Schmerzen reduzieren, die Mobilität verbessern und das Fortschreiten verlangsamen. Kombiniere die folgenden Säulen für das beste Ergebnis.

Gewicht und Bewegung

Abnehmen bringt den schnellsten Erfolg, wenn dein Hund zu schwer ist. Jedes Kilo weniger entlastet die Gelenke spürbar. Bewegung bleibt wichtig, aber angepasst:

  • Mehrere kurze Spaziergänge pro Tag statt eines langen
  • Flacher, weicher Untergrund und gleichmäßiges Tempo
  • Ballwerfen, abruptes Drehen und Treppensteigen vermeiden
  • Kontrollierte Kraftübungen und ruhiges Schwimmen, sofern es deinem Hund guttut

Medikamente und Injektionen

Bei Schmerzen werden NSAIDs häufig eingesetzt. Zusätzlich können Gabapentin oder Tramadol bei komplexen Schmerzen helfen. Das neuere Medikament gegen Arthrose beim Hund, Librela, ist eine monatliche Injektion, die spezifische Schmerzsignale hemmt und bei vielen Hunden gut wirkt. Lass Medikamente immer auf Sicherheit, Dosierung und Wechselwirkungen prüfen.

Ernährung und Supplemente

Spezialfutter für geschmeidige Gelenke und gezielte Nahrungsergänzungen unterstützen Knorpel und Gelenkflüssigkeit. Sieh dir hier unsere Gelenk- und Knochensupplemente für Hunde (Unterstützung bei Arthrose) an. Natürliche Inhaltsstoffe mit Mehrwert sind Glucosamin, Chondroitin, Kollagen, MSM, Grünlippmuschel sowie entzündungsmodulierende Kräuter wie Boswellia und Kurkuma. Das Fluffy Champ Hip & Joint Honden Kau-Supplement kombiniert Glucosamin, Kollagen Typ 1 und 2, MSM und Grünlippmuschel mit Boswellia, Kurkuma und Brennnessel. Bei konsequenter Anwendung über 60 Tage bemerken viele Halter, dass ihr Hund sich geschmeidiger bewegt. Supplemente ersetzen keine akute Schmerztherapie, sind aber eine starke Basis für das Langzeitmanagement.

Physiotherapie und ergänzende Therapien

Hundephysiotherapie, Übungstherapie, Massage und teils Aquatherapie bauen Kraft und Stabilität auf. Laser- oder Stoßwellentherapie kann bei ausgewählten Hunden Beschwerden lindern. Praktische Anpassungen wie rutschfeste Böden, ein orthopädisches Kissen und eine Rampe fürs Auto senken die Alltagsbelastung. Für passende Produkte siehe Hüft- und Gelenkunterstützung für Hunde.

Leben mit Arthrose: Prävention und Lebensqualität

Mit einer klugen Routine bleibt dein Hund so fit und fröhlich wie möglich:

  • Gewicht konsequent kontrollieren und portioniert füttern
  • Regelmäßige, ruhige Bewegung mit Aufwärmen und Abkühlen planen
  • Unterstützende Ernährung und ein passendes Supplement verwenden
  • Zuhause anpassen: orthopädisches Kissen, Rutschschutz und niedrige Schwellen
  • Regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt zur Anpassung des Plans

Arthrose ist individuell. Manche Hunde laufen mit der richtigen Kombination aus Bewegung, Supplementen und bei Bedarf Medikamenten jahrelang gut. Andere brauchen intensivere Begleitung. Beobachte weiter und passe an, wenn sich Verhalten, Mobilität oder Energieniveau ändern.

Häufige Fragen

Was tun bei Arthrose beim Hund?

Vereinbare einen Tierarzttermin für Diagnose und Schmerzmanagement. Starte direkt mit Gewichtsmanagement, aufgeteilten ruhigen Spaziergängen und Anpassungen zu Hause. Ergänze ein bewährtes Gelenksupplement wie Hip & Joint Honden und bespreche Medikamente oder eine Librela-Injektion, wenn dein Hund Schmerzen behält. Führe 6–8 Wochen ein Tagebuch, um den Effekt zu verfolgen.

Wie lange kann ein Hund mit Arthrose leben?

Arthrose verkürzt die Lebenserwartung nicht direkt. Die Lebensqualität entscheidet. Mit gutem Gewicht, angepasster Bewegung, passender Schmerztherapie sowie Unterstützung durch Ernährung und Supplemente kann ein Hund oft jahrelang komfortabel leben. Lass deinen Plan regelmäßig prüfen.

Welche 3 Symptome sind typisch für Arthrose?

  • Steifes Aufstehen bzw. Anlaufschwäche
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen, Springen oder längeren Spaziergängen
  • Schmerzsignale bei Berührung oder nach Belastung

Ist Spazierengehen gut für Hunde mit Arthrose?

Ja, dosiert. Mehrere kurze, ruhige Spaziergänge sind ideal. Vermeide Rennen, abruptes Wenden und lange Distanzen auf hartem Untergrund. Steigere die Intensität langsam und höre auf, wenn dein Hund stockt, zurückbleibt oder steifer wird.

Ist Spondylose dasselbe wie Arthrose?

Spondylose ist eine Knochenzubildung an der Wirbelsäule und nicht dasselbe wie Arthrose in Gelenken der Gliedmaßen wie Hüfte, Knie oder Ellbogen. Beides kann Steifheit und Schmerzen verursachen. Der Ansatz ist teils ähnlich: Gewichts­kontrolle, angepasste Bewegung, Schmerztherapie und Unterstützung, z. B. mit Grünlippmuschel oder Glucosamin.

Möchtest du deinem Hund täglich zu geschmeidigen Gelenken und weniger Steifheit verhelfen? Sieh dir das natürliche Fluffy Champ Hip & Joint Honden Kau-Supplement an und nutze es mindestens 60 Tage für optimale Ergebnisse.

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